Wolf Graeter, Rechtsanwalt Zvilrecht

Versich­erungsrecht in Verkehrs­angelegen­heiten

Wolf Graeter, Rechtsanwalt Mietrecht

Juristische Beratung und Regelung bei Verkehrsschäden

Im Versicherungsrecht geht es zum einen um die Frage, wie und wann bei einem zumindest mitverschuldeten Unfall die eigene Vollkaskoversicherung in Anspruch genommen werden sollte. Zum anderen um die Frage in welchem Umfang die eigene Haftpflichtversicherung Schäden des Gegners ersetzt und ob der Betroffene in Regress genommen werden kann. Hierzu gehört auch die Frage, ab wann eine Deckungspflicht der eigenen Haftpflichtversicherung besteht. Wurde die erste Prämie nicht gezahlt und hat die Versicherung eine „qualifizierte Mahnung“ übersandt.

Sind Obliegenheiten vor dem Schadenseintritt verletzt worden, d. h. wurde z. B. ohne Genehmigung des Halters gefahren, hatte der Fahrer keinen gültigen Führerschein, war er/sie betrunken oder wurde ein „Rennen“ gefahren.

Es können auch Obliegenheiten nach Schadenseintritt verletzt worden sein. Wurde der Unfall nicht rechtzeitig gemeldet, sind sachdienliche Fragen nicht richtig beantwortet worden oder hat der Betroffene sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt, die sogenannte „Unfallflucht“ oder wurde ein Anspruch ganz oder teilweise ohne Rücksprache mit dem Versicherer anerkannt. In allen diesen Fällen kann dies zu einer Leistungsfreiheit des Versicherers bis zu einem Betrag von 2.500,00 EURO /5.000,00 EURO führen, der beim Betroffenen wieder geltend gemacht werden kann.

Weiter gehört hierhin auch die Frage, ob für einen Glasbruch oder Wildschaden die „Teilkaskoversicherung“ haftet und was bei Naturereignissen wie Sturm, Hagel und Blitzschlag mit der Haftung ist. Bei offenen Fragestellungen und besonders im Schadensfall sollten sich Betroffene unbedingt anwaltlich beraten lassen.

Das im Schadensrecht sehr wichtige Quotenvorrecht nimmt einen weiteren Platz im Versicherungsrecht ein.